Neulich wollte ich endlich mal das Problem mit meinem Anrufbeantworter beheben, der bis vor einiger Zeit problemlos über die Fritz!Box lief. Leider fand ich die Einstellmöglichkeiten dafür nicht mehr. Nunja, ich habe zunächst mal ein Firmware-Update gemacht. War ohnehin fällig. Danach hatte ich in einer optisch überarbeiteten Bedienoberfläche plötzlich NAS-Funktionen zur Verfügung. Also habe ich ein wenig experimentiert
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NAS-Speicher auch für 7170
Die Extra-Software für den USB-Fernanschluss kann man sich jetzt sparen. Die Festplatte kann über Heimnetz -> Speicher (NAS) aktiviert werden. Allerdings kann die Fritz!Box 7170 nur mit einer Platte im FAT/FAT32-Format umgehen. Aber dann ist die Platte nach dem Anschluss an den USB-Port auch automatisch eingetragen und man kann die beiden möglichen Funktionen einrichten:
“Speicher für Benutzer aus dem Internet freigeben”
aktiviert den FTP-Zugriff und legt einen Nutzer in der Form ftp://ftpuser@xx.xx.xxx.xxx an. Damit kann man sowohl im Heimnetzwerk als auch übers Internet auf die gespeicherten Daten zugreifen. Deshalb muss auch zwingend im Reiter “Sicherheit” ein Passwort vergeben werden. Dann setzt man noch die Rechte für “lesen und schreiben” oder “nur lesen” und kann dann unter “Aktivierungen” das gewünschte Verzeichnis für die Freigabe auf der externen Platte auswählen. tecchannel.de bietet dazu einen ausführlichen Workshop an. Der ist zwar für die Versionen 7270 und höher geschrieben, lässt sich aber auch mit 7170 nachvollziehen.
FTP-Zugriff ist dann zwar möglich, aber beim normalen DSL-Nutzer ändert sich die IP-Adresse spätestens mit der nächtlichen Zwangstrennung. Intern könnte man die jeweilige IP noch auslesen, aus dem Internet dürfte das schwierig sein Abhilfe schafft eine dynamische DNS. Über die Box lassen sich die nötigen Einstellungen direkt vornehmen: Internet -> Freigaben -> Dynamic DNS. Dort sind bereits mögliche Anbieter eingetragen. Einige davon bieten den Service sogar kostenfrei an.
Wer die Platte nur im Heimnetz nutzen will, kann auf eine dynamische DNS verzichten und die Platte auch als Netzlaufwerk am Rechner einbinden. Dann kann jeder Nutzer im Netzwerk so auf die Daten zugreifen, wie bei normalen Freigaben.
“Musikbox aktiv”
ist die zweite Option, die einfach nur aktiviert werden muss. Dann stehen die Sound- und Videodateien der externen Platte direkt zur Verfügung und lassen sich über ein passendes Abspielgerät oder über den Windows Media-Player abspielen. Bei mir gibt es ein kleines Problem mit der Aktualisierung der Media-Dateien nach dem Upload. Es klappt nur, wenn ich die Aktivierung der Musikbox in der Bedienoberfläche deaktiviere, die Einstellung speichere und sie dann erneut aktiviere. Das liegt vermutlich daran, dass der Fritz!Box 7170 die Funktion zur Indizierung der Daten fehlt, die die neueren Modelle haben. Aber damit kann ich leben
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Für Android gibt es zudem im Market die FRITZ!App Media, die – obwohl noch Labor-Version – bei mir problemlos auf dem Smartphone und dem Tablet läuft.
Anrufbeantworter
Den Anrufbeantworter habe ich inzwischen auch wieder eingerichtet. Leider funktioniert die Option, die aufgezeichneten Anrufe allein als Sounddatei per Mail zu verschicken nicht (mehr). Der AB wird dann offenbar gar nicht erst angelegt. Also werden meine Gespräch jetzt ebenfalls auf dem USB-Speicher in einem eigenen Verzeichnis abgelegt. Für die Einrichtung bietet AVM eine ausführliche Anleitung.
Schön, dass meine Kunden mir wieder Nachrichten hinterlassen können und noch schöner, dass ich ein neues Spielzeug, die NAS-Funktion habe
. Demnächst traue ich mich dann auch nochmal an die Einrichtung einer festen DNS-Adresse ran. Meine DynsDNS existiert inzwischen leider nicht mehr. Und irgendwann steht dann mal der Kauf eines Nachfolgemodells an. Denn 7170 hat leider nur einen USB1.1-Anschluss.
24. Januar 2012 um 18:54 Uhr
Danke, freut mich, wenn Du damit etwas anfangen konntest.
24. Januar 2012 um 12:20 Uhr
Hallo Renate
das sind wirklich gute und fundierte Tipps zur Fritzbox 7170 – danke dafür ! Geanu die gleiche Baustelle (NAS) habe ich zu Hause mit meiner Fritzbox.
Gruß Michael