Gestern – nach unserer Zeit – startete also die 3D Projektwoche bei DeviantART mit einem Interview mit Prof. Diegel von der Auckland University of Technology, New Zealand, zum Thema 3D Print.
Schonmal sehr interessanter Lesestoff.
Inzwischen sind 3D Printer ja tatsächlich fast für jeden Haushalt erschwinglich geworden, ich habe neulich einen Open Source 3D Printer gesehen, der auch im Interview erwähnt wird, der sich selbst replizieren kann, zumindest die Plastikteile, aus denen er besteht:
RepRap from Adrian Bowyer on Vimeo
Sogar für Kinder existiert bereits ein Prototyp, ein einfach nutzbarer Desktop-Printer, mit dem sie sich ihr Spielzeug selber gestalten könnten.
“Origo: 3D Printing @ Home” by Artur Tchoukanov from Umeå Institute of Design on Vimeo
Individuell gestaltete Damenschuhe wurden bereits auf diese Weise ausgedruckt, oder Kleidungsstücke (genau, richtige, anziehbare Kleidung) und ich denke, spannende Entwicklungen sind da noch möglich, die tatsächlich das nächste Big Thing werden könnten.
Hier gibt es eine kleine Zusammenstellung dessen, was bereits gefertigt wurde: 8 amazing things made with 3D Printers.
Seit einiger Zeit ist es schon möglich, seine in 3D geschaffenen Objekte bei Print-On-Demand Dienstleistern ausdrucken zu lassen, oder sie in einem eigenen kleinen Shop für andere zum ausdrucken zur Verfügung zu stellen. Der bekannteste Anbieter dürfte wohl Shapeways sein, die neben dem früher üblichen Plastikgemisch nun auch viele andere Materialien im Portfolio haben.
Übrigens, beim ebenfalls gestarteten 3D Modeling Contest, der während der 3D Projektwoche auf DeviantART läuft, bekommt der Gewinner sein eingereichtes Modell als 3D Print.
