Ein erster Blick auf Joomla 1.5

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Ich habe es mir jetzt früh am Morgen gegönnt: Meine Testinstallation Joomla 1.5. Auf den ersten Blick schaut es wirklich gut aus:

Die Installation läuft wie üblich reibungslos und komfortabel ab. Was sich leider immer noch nicht geändert hat: Die Datenbank für Joomla muss vor der Installation angelegt sein, aus dem Installationsdialog heraus wird es nicht angeboten.

Nach der Installation des kompletten Sprachpaketes ist nun auch das Backend vollständig Deutsch, was die Arbeit für Redakteure deutlich erleichtert. Das frische Aussehen des Backends im neuen Layout motiviert ebenfalls, damit zu arbeiten.

Die Medienverwaltung ist schön übersichtlich über einen Seitenbaum zu navigieren. Endlich nicht mehr der Wust von Thumbnails in einer Reihe mit den Verzeichnissen.

Der Editor (tinyMCE) ist an gewohnter Stelle. Immer noch findet das Einbinden von Bildern nicht über die Funktion des Editors, sondern über den Button unterhalb des Editorfensters statt, aber der Komfort ist deutlich gestiegen: Kein nüchternes {mosimage} mehr, sondern das Bild erscheint im Text eingebunden.
Überhaupt wurde die Inhaltsverwaltung gestrafft. Man verfaßt nur noch Beiträge und kümmert sich beim Einbinden in die Navigation darum, wie der Beitrag aufzufassen ist: als Seite oder eben als Beitrag in irgendeinem Bereich. Schön: Wenn man sich im Typ des Menüeintrags vertan hat, kann man ihn jetzt nachträglich ändern.

Das Installieren von Plugins ist ebenfalls gestrafft: Es gibt nur noch einen Installer für alles.
Der Gesamteindruck ist positiv. Die Funktionen sind jetzt intuitiver zu bedienen las das vorher der Fall war. Als Nächstes interessiert mich natürlich, wie es um die inneren Werte bestellt ist: Ist es jetzt möglich, validen, tabellenfreien Code zu produzieren, ohne das System zu zerlegen? Das alternative Template Beez von Angie Radtke, das den Beispieldaten beiliegt, berechtigt hier zu den schönsten Hoffnungen.

Autor: Susanna

Seit 12 Jahren berate ich Unternehmen auf ihrem Weg ins Internet. Ziel ist eine Website, die den Kunden wie ein aktiver Mitarbeiter unterstützt. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt auf den Content Management Systemen und ihrer Programmierung. Diese CMS sind meine Baustelle: TYPO3, Drupal, Wordpress und Joomla.

2 Kommentare

  1. Ich versteh das auch nicht, das bekannte Probleme nicht behoben wurden. Aber prinzipiell ist es echt nicht schlecht.

  2. Danke für den kurzen Einblick.

    Vor allem das mit den Bildern freut mich!

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