Werbung in (professionellen) Blogs ist längst nicht mehr bäh, solange sie den Content nicht verdrängt.
Abseits der bereits hinreichend diskutierten Platzierung von Werbung, sei es nun Adsense oder Partnerprogramm, um ein möglichst gutes Werbeergebnis zu erzielen, möchte ich zwei Plugins für WordPress vorstellen, die beim flexiblen Einbau der Werbung in das Blog hilfreiche Dienste leisten können.
AdRotator-Plugin:
Das AdRotator-Plugin ist nützlich für alle, die z.B. an mehreren Partnerprogrammen teilnehmen, aber ihr Blog dennoch nicht mit Werbebotschaften erschlagen wollen. Mit Hilfe des Plugins wird bei jedem Neuladen die nächste Werbung aus dem angelegten Pool gezeigt, sie rotiert sozusagen.
Die Installation ist wie bei den meisten Plugins für WordPress einfach:
- Plugin herunterladen
- entzippen
- die Datei “adrotator.php” in den Ordner “wp-content/plugins” hochladen
- in WordPress einloggen und das Plugin unter “Plugins” aktivieren
- für jeden “rotierenden” Bannerplatz eine Textdatei kreieren, z.B. banner1.txt
- in der Textdatei zeilenweise die Links zu den Partnerprogrammen, Bannern, Werbeflächen eintragen
(pro Zeile nicht mehr als ein Link!) - Textdatei speichern und in den Ordner “wp-content” hochladen
- dort, wo die Werbung erscheinen soll, den Codeschnipsel <?php echo getad(‘Dateiname’); ?> einfügen, wobei der Dateiname in unserem Fall z.B. durch banner1 ersetzt werden muss (ohne Dateiendung!)
- um mehrere Werbeplätze mit rotierend angezeigter Werbung zu versehen, einfach entsprechende Textdateien erstellen und sie mit o.g. Codeschnipsel an der anzuzeigenden Stelle im Quelltext einbinden
- sollen einige Links bzw. Banner öfter als einmal angezeigt werden, die Links in der Textdatei wiederholt einfügen
- aus designerischen Gründen empfiehlt es sich, pro Werbeplatz das gleiche oder doch zumindest ähnliche Werbeformat zu wählen, also nicht zwischen Skyscraper oder Halfsizebanner zu springen
Das Plugin lässt sich bestimmt auch für die rotierende Anzeige unterschiedlicher Grafiken nutzen, um das Blog immer mal wieder mit einem frischen Bild aufzupeppen.
AdsenseDeluxe-Plugin:
Jeder, der Googles Adsense-Anzeigen in seinem Blog einsetzen möchte, wird dieses Plugin lieben.
Damit lassen sich praktisch auf Mausklick die verschiedensten Adsense-Formate im Blog unterbringen, wo immer man Bedarf dazu verspürt.
Die Installation ist wie auch beim vorgenannten Plugin denkbar einfach:
- Plugin herunterladen
- entzippen
- die Datei “adsense-deluxe.php” in den Ordner “wp-content/plugins” hochladen
- in WordPress einloggen und das Plugin unter “Plugins” aktivieren
- in WordPress unter “Optionen” -> “AdSenseDeluxe “-> “New Adsense Block” den in Google Adsense erzeugten Code für die verschiedenen Formate, die man verwenden möchte, hinzufügen
- dabei möglichst aussagekräftige Namen vergeben, z.B. 4textlinks200x90 für einen Adsense Block in der Grösse 200 x 90 mit 4 Textlinks
- die so erzeugten Adsense Blöcke lassen sich nun mittels des Namens, z.B. <!–adsense#4textlinks200x90–> an jeder beliebigen Stelle im Quellcode direkt eingeben
- komfortabler ist jedoch die Möglichkeit, direkt beim Schreiben eines Artikels einen Adsense Block per Mausklick über das Dropdown-Feld “Ad$enseDeluxe” einzufügen
- wer mag, kann dem Programmierer des Plugins 5 % seines Adsense-Verdienstes spenden, dazu einfach den entsprechenden Haken unter “Optionen” -> “AdSenseDeluxe” -> “Reward Plugin Author” setzen
Beide Plugins laufen übrigens auch in WordPress 2.0, selbst getestet.
14. Dezember 2011 um 09:14 Uhr
Ich mache es mit Widget Logic. Ist auch sehr gut.
LG G
16. März 2010 um 21:11 Uhr
Hallo, ich möchte auf meinem Blog werbung schalten und komme da nicht so recht voran. Ist es auf WordPress überhaupt möglich WErbung zu schalten? AUs dem oben geschriebenen entnehme ich, dass es doch geht?
Wäre für eine antwort sehr dankbar.
Gruß Mariam
14. Juli 2009 um 14:15 Uhr
Ich bin ja ehr gegen Werbung im Blog, weil es doch das Gesamtbild versaut oder zumindest verschlechtert
10. Juli 2009 um 16:37 Uhr
Das ist tatsächlich sehr simpel. Danke für die Anleitung.
16. Juni 2009 um 14:39 Uhr
Ganz coole Sache eigentlich
15. Juni 2009 um 10:32 Uhr
Werd mir auch gleich mal was installieren. Danke für den Artikel
25. März 2009 um 16:22 Uhr
Sieht doch eigentlich garnicht so schlecht aus… Werd ich auch mal versuchen.