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Photokina – mein persönlicher Eindruck

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Nach vielen Jahren wollte ich mal wieder auf die Photokina. Knapp einen Tag Zeit bin ich dann doch nicht weiter gekommen als bis zur Halle 8. Dann streikten nicht nur meine Füße, die Informationsfülle sprengte auch meine Hirnfunktionen. Aber ich will im Nachhinein meine Eindrücke mal sortieren.

Die neueste Nikon SLR im semiprofessionellen Bereich, die D80, wollte ich mir unbedingt ansehen. 10,2 Megapixel, verbesserter Bildsensor und einen vom Profimodell D200 übernommenen Sucher verspricht die Beschreibung im Prospekt. Im Display lässt sich die Bildqualität nach der Aufnahme direkt über eingebaute Analysefunktionen wie RGB-Histogramm, Blinkanzeige überbelichteter Bildbereiche oder Ausschnittvergrößerung beurteilen. Aus der Hand konnte ich auch bei abgeschaltetem Blitz brauchbare Bilder machen, sofern sich das mit einem kurzen Test am Messestand beurteilen lässt. Die Hallenbeleuchtung war aber auch ausreichend hell.

Nicht nur für Amateure eine tolle Kamera. Ich denke, für meine Zwecke reicht auch eines der Vorgängermodelle D70 oder D50 mit jeweils 6,1 Megapixeln, die es jetzt möglicherweise zu spürbar kleineren Preisen geben wird. Zum Vergleich: Der Body der D80 kostet bei Foto Koch online rund 950,- €, die D70s gibt es für knapp über 600,- € und die D50 für rund 420,- €.

Obwohl mein Hauptinteresse auf den Spiegelreflexkameras lag, wollte ich mir doch die kleinen Kompakten ansehen. Ich selbst habe eine Coolpix S1 mit 5,1 Megapixeln und habe mir mal die Coolpix S7c (7,1 Megapixel) angesehen, denn die hat einen Bildstabilisator. Ich muss sagen, das ist eine hilfreiche Einrichtung. Mein Test bei ausgeschaltetem Blitz ein Bild zu machen, brachte ein wesentlich besseres Ergebnis als auf meiner Kleinen. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen einer neuen Coolpix für rund 400,- € und der D50, nehme ich doch lieber die SLR.
Den persönlichen Vergleich mit der Konkurrenz wie der Canon EOS 400D habe ich mir gespart. Die technischen Daten (und die Preise) vergleiche ich in Ruhe und teste dann im Fachgeschäft.

arricamAn dieser Kamera konnte ich nicht vorbei gehen, ohne ein Foto zu machen: Die ARRICam ist eine der digitalen Nachfolgerinnen der legendären ersten Spiegelreflex-Kinokamera für 35mm-Filme. Die deutsche Firma (ARRI steht für Arnold & Richter) mit Sitz in München hatte in den 1930er Jahren so prominente Mitarbeiter wie Erich Kästner. Wen’s interessiert, kann bei Wikipedia mehr dazu lesen.

Wer seine Kleinstkamera dabei hat, verwendet meist irgendein Transporttäschchen. Die meisten, die ich kenne sind zwar praktisch aber langweilig. Bei Golla, einer finnischen Firma, die ansonsten Handybags und Laptop-Taschen herstellt, gibt es witzige Digi Bags mit Innenleben. Ersatzspeicherkarten und -Akkus sind darin gut aufgehoben. Alle Bags haben einen Karabinerhaken zum Anhängen an die Gürtelschlaufe oder was auch immer. Die Bags sollen in Deutschland demnächst über Hama vertreiben werden.

Mein erstes Fotobuch habe ich neulich mit der Kaufhof-Software (CeWe) zusammengestellt. Das Ergebnis gefällt mir gut. Meine 34 Seiten im Hardcover-Format mit 21×21 cm haben mich rund 30,- € gekostet. Alternativ gibt es noch 20×28 cm (Hochformat), beide jeweils mit Leinen-, Hard- oder Softcover. Eine Alternative könnte das Angebot der niederländischen Firma Albumprinter sein, die eine größere Auswahl an unterschiedlichen Formaten bietet. In Deutschland kann man die Software bei albumfactory herunterladen und das selbst erstellte Fotobuch bestellen. Zum Vergleich: Eine Hardcover-Version mit 34 Seiten im Hochformat 21×27,5 cm gäbe es ebenfalls für rund 30,- €. Das quadratische Format gibt es in dieser Ausführung allerdings nicht, in Leinen gibt es aber neben 31×31 cm zusätzlich noch 2 Querformate (31×21 und 20×15 cm). Die Qualität der Fotobücher ist gut, den Einband fand ich schöner als den von CeWe.
Ich werde die Software demnächst ausprobieren. Die Software von 1&1 fand ich jedenfalls weniger flexibel.

cadillacIrgendwo zwischendurch habe ich dann noch ein Traumauto gesehen. Wenn ich groß bin, kaufe ich mir auch so eines. :-)

Und dann habe ich noch einen Abstecher zu den Hard- und Software-Anbietern gemacht. Am Stand von Addison-Wesley (Video2Brain) kam ich mit Hubertus Küppers ins Gespräch, der dort das von ihm produzierte Video-Training “Licht und Schatten” präsentierte. Anmerkung: geändert auf Hinweis von Addison Wesley. Die DVD gibt’s zum Preis von 39,- €. Warum diese DVD mit 65,- € wesentlich teurer ist als die üblichen Videos hat er mir ausführlich erklärt und vorgeführt. Und ja, ich denke, d Die aufwändigen Demos beispielsweise im Fotostudio gehen über die übliche Präsentation des Desktop-Capturing weit hinaus. In rund 7 Stunden wird der Nutzer über typische Abläufe bei der modernen Fotografie informiert. Neben dem richtigen Lichtbau im Studio gibt es ein Kapitel über Outdoor-Fotografie und mehre über die Bildbearbeitung mit Photoshop CS2. Auch der Umgang mit Adobe Lightroom wird gestreift. Ich habe die DVD auf meine Liste der Nice-to-have’s gesetzt.

Autor: Renate

Als Webentwicklerin erstelle ich hauptsächlich Templates für verschiedene CMS. Ich achte dabei besonders auf standardkonforme und barrierefreie Entwicklung. Aktuell interessiert mich vor allem die Entwicklung im Bereich HTML5, CSS3 und Javascript, um Webseiten auch auf Smartphones und Tabletts gut benutzbar zu machen.

3 Kommentare

  1. Also, die DVD ist seit dem 25. September käuflich.
    Die DVD kostet 39.95 € und ist Porto- und Versand kostenfrei zu bestellen :-)

  2. Stimmt, Thomas. Ich bin auf die Schweizer Seite geraten. Auf der deutschen Seite steht, dass die DVD erst Mitte Oktober lieferbar sein wird. Ein Preis steht (noch) nicht dabei. Wenn sie tatsächlich 39,95 Euro kostet, wäre sie nicht teurer als die anderen Trainings. Ich will es nicht beschwören, aber am Messestand meine ich einen anderen Preis gelesen zu haben. Darüber bin ich ja gerade mit Hubertus Küppers ins Gespräch gekommen. Aber egal, umso besser :-) . Und Nice-to-have-Liste auch nur deshalb, weil Fotografie mein Hobby ist und nicht mein Brotberuf.

  3. Gute Nachrichten zum letzten Absatz:

    Es stimmt, Dreharbeiten beim Shooting sind natürlich viel aufwändiger als reine Bildschirmaufnahmen. Trotzdem liegt die DVD “Licht und Schatten” mit 39,95 Euro im unteren/mittleren Preissegment bei Video-Trainings. Der erwähnte Preis von *65* ist nämlich in Schweizer Franken zu bezahlen ;-)

    So besteht also die Hoffnung, dass die DVD schon bald von der Liste der Nice-to-have’s gestrichen werden kann.

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