Nach meiner bisherigen Recherche gibt es z.Zt. folgende Plugins, anhand derer sich WordPress mit einer mehr oder weniger ausgefeilten Shopfunktion erweitern lässt:
eCommerce Lite 2.0
Microshop
WP Shop 1.8.56
YAK for WordPress
Zumindest angetestet habe ich inzwischen zwei der Plugins, die Quintessenz gleich vorweg:
Sie sind für den Einsatz auf dem amerikanischen Markt entwickelt und daher – auch wenn Land, Währung etc. sogar ausgewählt werden kann – mMn für einen Shop auf dem deutschen oder europäischen Markt nicht sonderlich geeignet.
Das fängt mit der Sprache an, die wenigstens für das Frontend mitunter mühsam Fitzelchen für Fitzelchen in den Eingeweiden bearbeitet werden muss.
Und das hört bei den Bezahlmethoden auf, die sich auf Paypal oder auch Kreditkarte beschränken, was bei deutschen Kunden und Kundinnen nicht so ohne weiteres angenommen wird.
Davon abgesehen hat nur eines dieser Plugins eine Option, anhand derer die AGB vor einer wirksamen Bestellung erst akzeptiert werden müssen.
eCommerce Lite 2.0
Nach meinem Dafürhalten das am einfachsten bedienbare und doch kompletteste Plugin.
Kategorien, Marken und Artikel können angelegt und bearbeitet, Lagerbestände angegeben werden, ich meine, sogar Sonderposten bzw. Spezialpreise sind möglich. Pro Artikel kann ein Bild hochgeladen werden, dessen Masse innerhalb der Artikelbearbeitung verändert werden können. Jedem Produkt können individuell die passenden Versandkosten mitgegeben werden.
Die Warenkorb-Funktion, welche als Widget auf den Shopseiten immer sichtbar ist, gefällt mir gut.
Für die einzelnen Shopstationen Bestellung, Kasse etc. werden statische Seiten erzeugt, die per Hand aus der Sidebar-Navigation ausgeblendet werden können.
Soweit ich mich erinnere, ist dies das einzige Plugin, welches die angesprochene AGB-Option beim Abschluss der Bestellung vorschreibt.
Die kostenlose Version kommt lediglich mit einer sehr rudimentären Paypal-Bezahlmethode aus, d.h. lediglich der Verweis auf das Konto kann angelegt werden, eine Übergabe von Parametern wie Artikelnr., Preis, Versandkosten etc. erfolgt nicht. Oder diese Funktion hat sich gut vor mir versteckt.
Für jede Transaktion werden emails erzeugt, was an sich ja nichts schlechtes ist, aber dass diese sowohl beim Kunden als auch beim Verkäufer gleich dreifach im Postfach landen, halte ich für stark übertrieben. ![]()
Weiterer kleinerer Bug: die bei jedem Produkt hinzugefügten Versandkosten werden bei Bestellung mehrerer Produkte fröhlich kumuliert.
Microshop
Eigentlich kein richtiges Plugin, da das Tool auch standalone Verwendung finden kann, es kann jedoch bei der Einrichtung an die WordPress-Datenbank angekoppelt und das Seiten-Design mit einigen Handgriffen verwendet werden.
Als Bezahlmethode gibt es hier ebenfalls nur Paypal, aber soweit ich gesehen habe, werden die einkaufsrelevanten Parameter bei einer Zahlung mit übergeben und innerhalb der Admin-Oberfläche kann der Weg von der Bestellung bis zur Lieferung überprüft bzw. bearbeitet werden.
Eine AGB-Option fehlt.
Wer sich nur mal testweise mit seinem Blog aufs eCommerce-Parkett begeben will, dem sei ein einfacher Paypal-Button angeraten, der innerhalb des Paypal-Kontos mit ein paar Klicks erzeugt und dann unter dem betreffenden Blog-Artikel eingefügt werden kann.
Für Abos, Downloads oder die sog. Donations gut geeignet, für einen “greifbaren” Einzelartikel eher weniger, da die Erzeugung des Buttons bei der Eingabe von Versandkosten versagt und natürlich auch keine Lagerverwaltung dabei ist.

3. Juli 2009 um 14:42 Uhr
xTCommerce is toll, aber fürchterlich anstrengend umzustylen wenn man es das erste mal macht.
26. Juni 2009 um 20:20 Uhr
Eine nützliche Zusammenfassung. Gut und verständlich erklärt und auf jeden Fall nützlich für alle die am Anfang der Überlegungen stehen, einen Shop in seinen Blog zu integrieren.
16. Juni 2009 um 16:42 Uhr
Ich benutze solche plugins nicht, da ich mit meinem Blog lieber bloggen möchte (wie der Name schon sagt)
Man sollte sich auch gut überlegen, was man will, bevor man die Seite versaut.
15. Juni 2009 um 11:50 Uhr
Ich finde man sollte wenn man einen online shop haben will schon was anderes nehmen als WP
9. Mai 2009 um 20:49 Uhr
Ich bevorzuge ebenfalls die Shopsoftware von XT-Commerce. Doch als Alternative kann ich das Shop-Plugin für WordPress nur empfehlen. Habe hiermit auch schon 2 Shops erstellt.
17. April 2009 um 09:38 Uhr
Der Artikel ist ja jetzt schon ein bißchen älter. Gibt es denn mittlerweile Plugins für den deutschem Markt? Möchte gerne zwei Produkte in meinem Blog verkaufen und irgendwie finde ich die normalen E-commerce Lösungen (XTC und Konsorten) doch ein wenig zu überdimensioniert….
Wie wäre es mit einem aktuellen Test *liebkuck*
4. April 2009 um 11:33 Uhr
Ich bezweifle, dass eine Shopsoftware in Form eines WordPress-Plugins langfristig erfolgt hat. Die Präsentation mag ja noch gehen, aber die Administration ist häufig zu rudimentär, als dass dem Shopbetreiber die Arbeit abgenommen wird.
27. März 2009 um 13:45 Uhr
Das wäre ja nichts für mich ^^
11. März 2009 um 00:07 Uhr
Einfach genial und längst überfaellig die Einbindung von E-Commerce Funktionen, wie das Bezahlen per Kreditkarte und weitere Payment Systeme. Bin gespannt auf weitere Entwicklungen in diesem Bereich!
10. Februar 2009 um 00:23 Uhr
das ist genau das was ich gesucht habe, endlich !!!! Danke.!
21. Januar 2009 um 01:33 Uhr
Hat jemand für euch einen richtigen Shop, der auf WordPress basiert. Hört sich mehr als interessant an.
Pingback: links for 2009-01-12 - ichbloggenicht
8. Januar 2009 um 17:20 Uhr
irgendwie nervig, was man alles benötigt, wenn man selbst einen sever betreibt und wordpress installieren möchte… ich sag nur mysql etc.
das ist die brille durch die ich sehe
3. Januar 2009 um 23:16 Uhr
Danke, super artikel!
Werde mich mit E2.0 durchkämpfen!
3. Dezember 2008 um 12:13 Uhr
WordPress hat sich mittlerweile fast zu einem Enterprise-CMS gemausert. Ganz im Sinne der OpenSource-Idee wächst hier ein System heran, dass von allen genutzt werden kann und dabei nicht wirklich viel Hintergrundwissen verlangt. So soll es sein!
6. November 2008 um 15:08 Uhr
Gerade aus SEO-Sicht ist es natürlich was feines, WordPress mit ECommerce zu koppeln um so eventuell auch eine schon bestehende Seite, mit viel Trust durch Produkte zu erweitern, allerdings ist bei vielen Blogs auch das Problem, dass deren Grundthema zu Produkten nicht so ideal passt.
2. November 2008 um 20:43 Uhr
Vielen Dank für die Infos. Ich wundere mich immer wieder, was man inzwischen mit WordPress anstellen kann. Gerade zum testen oder für kleine Projekte, könnte eine derartige Lösung recht interessant werden. Ich werde mir diese Tools in jedem Fall mal etwas näher ansehen.
20. September 2008 um 19:33 Uhr
Interesting ways, it is possible to try
13. August 2008 um 09:12 Uhr
Danke für den Hinweis, Link ist korrigiert, verweise doch lieber direkt auf die Projektseite.
13. August 2008 um 09:11 Uhr
Wer ein paar kleine Produkte verkaufen möchte, kann WordPress mit Hilfe eines Plugins zu einem kleinen OnlineShop ausbauen. Es bieten sich hier zwei Plugins an. Das Plugin WP e-Commerce Lite 2.0 zu dem es auch eine Demo gibt, sowie das Plugin WP Â