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BIENE-Award 2005

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Die besten barrierefreien Websites in Deutschland sind gekürt. Der BIENE-Award ist gestern über die Bühne gegangen. Die Anforderungen an die Teilnehmer sind nicht gering. Dennoch ist eine statische barrierefreie Website sicher kein sehr großes Problem. Auch eine einfache Sprache läßt sich – inklusive Glossar – für eine überschaubare Website einmal erstellen und dann zur Premierung einreichen.

Wie sieht es aber mit den CMS-gesteuerten Seiten aus? Hier muß nicht nur der Rahmen mit allen Templates barrierefrei sein, auch der jeweilige Editor muß die aktuellen Inhalte wenigstens in sauberen Code verpacken und z.B. konsequent dafür sorgen, dass Bilder Alt-Tags erhalten. Wo bleibt aber an dieser Stelle die einfache Sprache? Wie wird gesichert, dass ein Webauftritt, der gerade den Preis gewonnen hat, auch morgen noch Struktur und Redaktion zur Verfügung stellt, die das Niveau halten? Von einem barrierefreien Backend wollen wir garnicht reden.

Was mich am meisten interessiert: Sind Websites unter den Siegern, die mit einem Open Source-CMS erstellt wurden? Sicher gibt es in den nächsten Tagen mehr Informationen von den beteiligten selber. Ich bin gespannt.

Update vom 14. 12. 2005: Laut jweiland.net sind drei der 16 ausgezeichneten Websites mit TYPO3 erstellt worden (eine goldene und zwei bronzene Bienen). Das motiviert, TYPO3 als CMS für barrierefreie Seiten zu nutzen.

Autor: Susanna

Seit 12 Jahren berate ich Unternehmen auf ihrem Weg ins Internet. Ziel ist eine Website, die den Kunden wie ein aktiver Mitarbeiter unterstützt. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt auf den Content Management Systemen und ihrer Programmierung. Diese CMS sind meine Baustelle: TYPO3, Drupal, Wordpress und Joomla.

Ein Kommentar

  1. >… Open Source-CMS erstellt wurden?
    http://www.ihre-vorsorge.de – Technische Grundlage ist ein von mir selbstprogrammiertes OSCMS, dass speziell die Wünsche des Kunden Deutsche Rentenversicherung, der wdv-Fachredaktion etc. erfüllt, Debian, Apache, PHP, MySQL.

    >Wie wird gesichert … Redaktion …
    Es kann software-technisch nur redaktioneller Content online gehen, der valide/barrierefrei ist.
    Die Redaktion arbeitet mit einem Schreibguide, es gibt bei uns nicht nur einen StyleGuide ;-)

    >Wie wird gesichert … Struktur …
    Die Struktur ist vom CMS vorgegeben, d.h. ein/e Redakteur/IN kann nur eine neue Page und hier den Content einpflegen, am Design, an der Design-Struktur kann sie oder er nichts ändern.
    Anpassungen am Design, also X/HTML u. CSS ist nur zentral im CMS möglich, d.h. ich muss ran, wenn sich neue Gesichtspunkte z.B. hinsichtlich Barrierefreiheit, Suchmaschinenfreundlichkeit etc. ergeben. Das war aber bisher kein Problem, ging immer ruck zuck.

    http://www.bik-online.info/test/dmma_2005/preistraeger.php

    http://de.wikipedia.org/wiki/BIENE-Award

    http://www.biene-award.de/award/

    Als Online-Techniker bin ich mal auf die Begründung gespannt, warum http://www.ihre-vorsorge.de nur Bronze gewonnen hat ;-)

    Mit freundlichen Grüßen

    Pit

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